Samstag, 7. Februar 2015

Der Papst und überdenkenswerte Pädagogik

Pädagogischer Irrsinn? Unterschied zwischen „Reaktion auf Handeln“ und Prügelstrafe


Auch dieses Thema hat mit Heilkunde zu tun. Mit dem Wissen um (neuro)-biologische Zusammenhänge. Hat zu tun mit dem Wissen um psychologisch verursachte (psychische-) Krankheiten und Leiden.

Deswegen hier der Blick auf die (aktuellen) Angriffe gegen den Papst, der nichts Böses getan hat. Er hat Gewaltexzesse gegen Kinder, sexuelle Übergriffe gegen diese mit keinem Wort entschuldigt oder gar gut geheißen. Er hat lediglich etwas, was noch immer in der weit überwiegenden Zahl der Staaten dieser Erde erlaubt ist, in manchen, wie den USA sogar gesetzlich Elternrecht ist, in der Bundesrepublik bis vor gar nicht langer Zeit im Bürgerlichen Gesetzbuch (Familienrecht) verankert war, für nicht verwerflich bezeichnet, für erlaubt: Den pädagogischen Klaps.


Überschrift bei t-online: „Papst befürwortet "würdevolles Schlagen" von Kindern“

Welcher Narr – anders kann ich es subjektiv nicht fragen – kann diese angebliche Aussage des Papstes für falsch halten: „Bei der Gelegenheit gab Franziskus preis, was für ihn einen guten Vater ausmache. Dies sei jemand, der vergebe, aber "mit Bestimmtheit zu korrigieren" vermöge, ohne dabei das Kind zu entmutigen.“

Die Pädagogik, die Neurobiologie, verlangt als Voraussetzung für das Lernen, dass etwas auf eine Handlung folgt, was diese mit Bestimmtheit zu korrigieren vermag. Ohne einen solchen Effekt, macht es keinen Sinn, aus einer Handlung zu lernen. Das „Gute“ geht von alleine, man kann es laufen lassen, aber das „Schlechte“ muss über negative, damit verbundenen Folgen sofort erkennbar gemacht werden. Worte haben da im Regelfall keine oder kaum Wirkung.

Und entlarven wir mal die „Belohnungspädagogen“.Auch unter den Neurobiologen, die Belohnungszentren im Hirn behaupten. Was tatsächlich in diesen Zentren vorgeht, wissen sie nicht.


Belohnung wird erst durch vorangegangene Beschränkung als solche empfunden

Tatsache ist, sobald eine Belohnung in Aussicht gestellt wird, ist das Nichterhalten dieser eine Strafe, die Verweigerung einer Bedürfniserfüllung. Beispiel: Früher war es selbstverständlich, dass ein Kind Fernsehen durfte (wenn das möglich war, keine anderen Aufgaben usw. dem entgegen standen). So war das Verbot, dann, wenn es eben möglich gewesen wäre, sich seine Lieblingssendung anzusehen, als Erziehungsmittel (Mittel zum Lernen) wirksam. Die Belohnungspädagogen haben das dann pervertiert: Fernsehen ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Es ist eine Gnade, die Herrscher gewähren können. Früher: Wenn Du etwas falsch gemacht hast, darfst Du nicht fernsehen, ansonsten doch. Heute: Du darfst nur Fernsehen, wenn du etwas tust, als Belohnung.

Die freie Entfaltung des Kindes also zunächst völlig beschneiden. Nur dann ist es möglich, etwas, was früher nur in Ausnahmen mal nicht erlaubt war, zur ausnahmsweisen Belohnung werden zu lassen. Das Selbstverständliche, die Freiheit, kann nicht als Belohnung wirksam sein. Neugier, auch befriedigt durch Fernsehen, ist ein wichtiges Entwicklungselement der Kinder, führt zur Erfüllung von Grundbedürfnissen.

Die Belohnungspädagogik lebt davon, Freiheiten und freie Bedürfnisbefriedigungen zu beschneiden, um dann die Erfüllungsgestattung zum (entwürdigenden!) Druckmittel für (Verhaltens-) Dressur zu machen.

Ein Vatikanvertreter erläuterte (laut t-online): „Dieser habe ganz offensichtlich nicht über Gewalt oder Grausamkeit gegenüber Kindern gesprochen, sondern vielmehr darüber, "jemanden zu Wachstum und Reife zu verhelfen."


Lernen durch gekoppelte spürbare Handlungsfolge

Schauen wir uns mal psychologisch und neurobiologisch den Vorgang des Lernens an. Ein einfaches Model ist der „Pawlow'sche Reflex“. Da wurde ein Reiz, eine Information aus der Umwelt, mit Körpererfahrung, vegetativer Reaktion, verknüpft.

Ein Glockenton erklang, gleichzeitig wurde einem Hund Futter angeboten, welches „das Wasser im Munde zusammenlaufen“ lies. Nach einiger Wiederholung lernte er Hund: Wenn die Glocke ertönte kam es zur vermehrten Speichelproduktion, ganz ohne Futter in der Nähe.

In der „Psychophysiologie“ - Neurobiologie – hat man an der Universität Trier (Psychologen) das Lernen des Immunsystems erforscht. Studenten wurde Blut entnommen – Vorprobe. Dann Würfelzucker auf die Zunge gelegt und in die Vene eine Arznei gespritzt, die in bestimmter Weise das Immunsystem anregt. Danach wieder Blutentnahme und Kontrolle des Effekts auf das Immunsystem. Schließlich Änderung der Bedingungen: Zucker ja, aber nur wirkungslose Kochsalzlösung in die Vene gespritzt. Ergebnis: Dennoch stieg die Aktivität bestimmter Immunzellen in gewohnter Weise an.

Heute wurde an einer anderen Universität der Versuch im Grunde wiederholt. Nur mit einem Getränk und einer Tablette, die immunhemmende Arznei enthielt. Gleicher Effekt: Wenn getrunken wurde, aber eine wirkungslose Arznei gegeben wurde, sank die Immunaktivität.

Das ist es, was die Belohnungspädagogen scheinbar neu erfunden zu haben scheinen: Man verbinde mit einer Handlung eine Belohnung (die im Grunde aber nichts extra ist, sondern bestehende Bedürfnisse befriedigt), so könnte die Aussicht auf Belohnung die Handlung fördern. Aber eben „Etikettenschwindel“: Die Angst vor Versagen der Bedürfnisbefriedigungen – Frustration – bewirkt die (Vermeidungs-) Handlung. Man kann auch durch Handeln eine unangenehme Folge - gewecktes aber nicht erfülltes Bedürfnis - vermeiden. Das ist das (entwürdigende) Machtinstrument der Belohnungspädagogik. Und sie will nicht mal einsehen, dass sie im Grunde mit Strafe agiert. Schlimmer noch (ich nehme den Gedanken noch mal auf), damit diese Form der Pädagogik wirkt, muss zunächst eine Bedürfnis geschaffen werden, die Erfüllung muss grundsätzlich aber beschränkt werden und nur als Ausnahme (Belohnung) möglich sein.

Welches Ausgeliefertsein! Daraus können Traumatisierungen entstehen, die später noch psychisches Fehlerleben und Fehlreagieren machen können.

Die neurobiologisch orientierte Pädagogik, die nicht schamhaft die ausgeübte Gewalt als Belohnung umdeklariert, weiß, dass gelernt wird daran, welche Folgen ein Handeln (oder Unterlassen) sofort im auch zeitlichen Zusammenhang hat. Nicht erst irgend wann später. Und es ist von Bedeutung, dass die Folgen des Handelns bemerkt werden, für den Handelnden – auch körperlich – Reaktionen bewirken. Was nicht so „eingreift“, was einfach gut läuft, gehört zum „selbstverständlichen Handlungsmuster“. Das Gute läuft einfach so. Bedürfnisbefriedigungen sollten selbstverständlich (keine belohnende Ausnahme) sein. Handlungen, die aber dieses Funktionieren beeinträchtigen, auch körperliche Signale (unangenehm als Warnung für Schäden) setzen, sind es wert, sich zu merken. Sind es wert, zu lernen, dass man solches Verhalten meidet, zumindest zu wissen, dass solches Schäden bei sich oder anderen machen kann.

Überschreitet man die Grenzen des anderen, so muss man spüren, dass man gegen eine Trennwand läuft. Nur so nimmt man diese wahr. Und sei es, dass der andere einem die Tür vor der Nase zuwirft – auch mit blutiger Nase als Folge.

Langes Diskutieren bringt nur eines als Folge: Die Erwartung des Täters, des Grenzüberschreiters, dass er mit dem Krieg der Worte und Listen seine, den anderen schädigenden, Ziele noch erreichen kann. Und für die Zukunft bleibt das der Lerneffekt: Es schadet nichts, falsch zu handeln, das Schwätzen wird’s schon richten.

Ein Problem heute auch im Jugendstrafrecht. Es gibt keine unmittelbare Tatfolge. Die Gesetze von Wirkung und Gegenwirkung sind außer Kraft gesetzt. Irgendwann dann ein Gerichtsverfahren, wenn die Tat im Grunde längst Vergangenheit ist. Und dann das Geschwätz von der schlimmen Kindheit usw. Vergessen oder schlicht verleugnet wird dabei, dass im Moment der Tat der Täter davon hätte zurücktreten können. Aber, er hat ja nicht gelernt, dass Handlung mit Folge verbunden ist.

Doch halt: Er hat was gelernt. Er hat gelernt, wie er das Triumpfgefühl, den anderen halb tot geschlagen zu haben noch lange in sich spürt. Was schert ihn eine Gerichtsverhandlung in 6 oder 12 Monaten? Und wie erhebend ist das Gefühl, den Erniedrigten und Entwürdigten heute noch als Krüppel zu sehen? Heute noch zu erleben, welche Qualen der erneut erlebt, hier dem „Herrscher“ Täter gegenüber. Natürlich muss er Reue spielen wegen des dann geringeren Strafmaßes, wurde gelernt, auch aus den Erfahrungen von Kumpels.

Die forensische (Kriminal-) Psychiatrie kennt das. Die Belohnungspädagogen merken nicht, was vielleicht Folge ihrer Realitätsumkehr sein könnte.


Sofortige angemessenen Reaktion lässt Frieden einkehren

Nun wieder zum Papst und dem, was er gemeint haben könnte (als lebenserfahrener Mann wohl gemeint hat).

Er verabscheut entwürdigende Strafen, Gewaltorgien und das Abladen von Problemen der Eltern, auch miteinander, auf dem Rücken der geprügelten Kinder. Das steht außer jedem Zweifel.

Doch ist er kein ungebildeter Laie, was menschliches Verhalten, das Wesen des Menschen angeht. Das ist sein wesentlicher Berufsinhalt jetzt und immer schon gewesen. Aus dieser Sicht des Wissenden sind seine Worte richtig. Aus der Sicht des Irrenden, nicht.

Eine Handlung muss immer mit einer Reaktion, einem Ergebnis verbunden sein, das von herausgehobener Bedeutung ist, um sich das zu merken, um zu lernen. Wenn etwas läuft wie immer, also gut, dann ist das kein Anlass zum Umdenken.

Der Papst, so wie eine neurobiologisch basierte Pädagogik und psychische Krankheitsprophylaxe, sehen eine psychisch entwürdigende Handlung als schädlich, als verwerflich an. Denn nur diese hat Krankheitsfolgen, nur diese vermag ein anhaltendes Trauma zu setzen.

Verwerflich weil entwürdigend wird sie nicht durch eine körperlich gezielte Aktion. Sondern dadurch, wie diese psychisch erlebt wird. Die Psyche macht das bewertende Erleben, ob etwas Folgen hat, negative oder positive. Der im Zusammenhang gegebene Klaps zwingt nicht zum psychischen Bewerten. Aber das Gespräch zur Rechtfertigung.

Gerade dann wenn eine Person sich rechtfertigen muss, mit Worten, gegen den Vorwurf falsch, verwerflich und schuldbehaftet gehandelt zu haben, dann steht die Würde auf dem Spiel. Dann muss sie ertragen, im Trommelfeuer der Kritik, der Zweifel an seiner Person zu stehen.

Es entmutigt ein Kind, wenn es sich für eine Handlung immer wieder (mit Worten und Erklärungen) rechtfertigen muss, überhaupt noch etwas ohne Angst anzufangen. Wir sprechen uns zwar für Folterverbot aus, aber welche Form der psychischen Folter hier immer wieder angewendet wird, wird nicht bedacht. Nur die Striemen auf der Haut werden gesehen. Aber wenn man mit dem „nassen Handtuch“ des Wortes, der Schuldvorwürfe, der demotivierenden Kritik geschlagen wird, sieht man keine körperlichen Folgen. Und die psychischen sind ja dann so leicht abzustreiten! Und so schwer nachzuweisen.

Es ist bezeichnend, dass das Strafgesetzbuch den Tatbestand der Körperverletzung kennt und den nicht für psychische Verletzungen anwenden will. Da gibt es vielleicht den der Beleidigung, üblen Nachrede oder Verleumdung. Geringwertige Ehrdelikte aber keine medizinischen Verletzungstatbestände – wie bei Körperverletzung.

Wenn nun eine Handlung, die ein Kind als falsch lernen soll, ein Klaps folgt, keine Prügelorgie, vielleicht noch mit Schlagwerkzeugen) und es ist alles dann wieder gut, dann ist es neurobiologisch und vom Lernen her richtig. Ein Verhalten das, wie ich den Papst verstehe,"mit Bestimmtheit zu korrigieren" sein soll aber ohne dabei das Kind zu entmutigen, wird vom Kind bemerkt und entsprechend bewertet gelernt. Ein Verhalten, bei dem das Kind vielleicht noch verspätet vor ein Tribunal muss, es (und sich und den Wert seiner Person) lange diskutierend rechtfertigen muss, wirkt lange noch als prägende Erinnerung nach.

Zwar wird es das Verhalten vielleicht lassen, aber die unangemessenen Reaktionen darauf, haben seine Würde zerstört, Ängste vor Schuld gemacht, Selbstvertrauen gebrochen. Außer die Diskussionen bringen dem Betroffenen irgendwelche Befriedigungen, z.B. seiner Zuwendungswünsche, dann lernt er eben das immer wieder zu machen.

Verbale Auseinandersetzungen über „unerwünschtes Verhalten“bedürfen der nicht realen, der moralisch und ethisch wertenden geistigen Inhalte. Der Klaps im Zusammenhang mit der Handlung braucht so etwas nicht, zeigt aber unmittelbar eine negative Folge auf. Und der Klaps ist dann vorbei. Es bedarf keiner langen Schuldeingeständnisse, keiner sich demütig zeigenden Erniedrigung vor den geistig-moralischen Vorwürfen. Der Klaps ist schon „erfolgte Sühne“ und lässt das unmittelbar zu, was der Papst so gesagt haben will: „Er muss sie bestrafen, aber tut es gerecht und geht dann weiter.“

Bestrafung im Zusammenhang mit einer Handlung ist dann eben, wie die Hand auf die heiße Herdplatte zu legen und sie dann wegziehen zu müssen. Und wichtig: ist der Klaps vorbei, geht das Leben weiter und die Lektion ist gelernt. Musste eine lange Diskussion mit Vorhaltungen, mit sich Rechtfertigen und Alles-Erklären-Müssen, ertragen werden, und folgt als Konsequenz eine irgendwie geartete Ausgrenzung, so ist die Sache noch lange nicht vorbei. Dann wird noch tiefer traumatisiert. Man soll sich gefälligst für die Zukunft daran erinnern. Und erinnert sich auch an die furchtbaren psychischen Qualen, die Entwürdigung des „Sanktionsverfahrens“.

Das ist eine Form der Gewalt gegen Kinder, die auch von Eltern gerne verwendet wird, die den eigenen Frust an den Kindern ausleben wollen und die Kinder seelisch brechen wollen; wenn diese Eltern eben einer Bestrafung entgehen wollen, die den Eltern droht, die in hilfloser Überforderung ihre Kinder zu Tode prügelten. Die nicht körperliche (Miß-) Handlung ist ja erlaubt?

Dem Papst geht es um Maßlosigkeit, die auch Neurobiologen, Psychologen, Heilkundler, Pädagogen verurteilen. In jeder Form: Sichtbar körperlich oder (scheinbar) unsichtbar psychisch. Und psychische Strafen haben als Ziel die Würde. Der Klaps zielt auf die Pobacke.

Wenn Kinder traumatisiert wurden durch prügelnde Eltern, dann, wenn die Prügel nicht als Klaps im Handlungzusammenhang erfolgte, wenn sie spürten, dass Prügelnde, nicht (nur) das Kind meinten, sondern ihre „Lebensleiden“ am Kind auslebten. Wenn Kinder erlebten, dass das Leiden an sich selbst und der erlebten Welt, eine Linderung darin suchte, dass Kinder – ohne diese Geschöpfe wirklich als Persönlichkeiten zu sehen – als die Schwächeren geprügelt wurden, dann kann das such zu einem erlernten Muster werden, welches die Kinder (mit dem nun erlebten Trauma) später selbst als „Lösung“ sehen.

Der Papst kann genau unterscheiden zwischen maßloser, unangemessener Gewalt gegen Kinder. Er will angemessenes, vom Kind als gerecht empfundenes Erziehungsverhalten mit folgender „Verzeihung“. Dann ist es gut. Er schreibt das nicht vor, dass dazu der Klaps zwingend sein soll. Er hält diesen als „fördernd“ für möglich.

Nachtrag: 08.02.15
Es ist eine ganz andere Frage - auf die ich in einem anderen Beitrag später wohl eingehen werde - ob Strafe ("Prügelstrafe" wird zu den Papstworten gesagt) überhaupt in die Pädagokik und Kindererziehung gehört. Strafe hat immer etwas Wertdendes - Würde ... Werte - damit kann jede Strafe entwürdigen und muss den Maßstäben der Gerechtigkeit (siehe Papstzitat) entsprechen.Vielleicht resultiert die Kritik an ihm auch dem Rollenbild, das er verwendet: Vater der straft. Der christliche Glaube legt das aber nahe: Gott als Vater.

 12.2.15
Nachtrag: Ich habe nun den Link gefunden, der auf einen Studie hinweist, wonach leichte Schmerzreize das Lernen/Geächtnis positiv beeinflussen könnten:
 

"Schmerzen verbessern offenbar das Gedächtnis: Das konnten US-amerikanische Forscher in einem Experiment mit leichten Elektroschocks nachweisen." 



http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/forschung/neue-studie-wenn-erinnern-schwerfaellt-helfen-schmerzen_id_4421724.html

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Copyrigt K.U. Pagel 02.2015

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